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PGN in PDF umwandeln: Partien als Druckvorlage aufbereiten

17. August 2026 · 5 Min. Lesezeit

PGN (Portable Game Notation) ist das Standardformat, das praktisch jedes Schachprogramm verwendet — Lichess exportiert es, Chess.com exportiert es, jede Engine und jede Datenbank liest es. Perfekt für Maschinen, aber wenig hilfreich, wenn man einem Schüler ein Blatt Papier in die Hand geben will.

Wer eine Partie — die eigene, die eines Schülers, oder eine berühmte als Lehrbeispiel — in etwas Druckbares verwandeln will, muss vom reinen PGN-Text zu echten Brettdiagrammen kommen. Hier der schnellste Weg.

Warum nicht einfach den PGN-Text ausdrucken?

Geht, ist aber didaktisch wenig hilfreich. Reine Zuglisten ohne Diagramm zwingen dazu, die ganze Partie im Kopf oder an einem separaten Brett nachzuspielen, nur um eine einzelne Stellung zu verstehen — für eine starke Spielerin, die eine Datenbank überfliegt, kein Problem, für einen Schüler, der verstehen will, wo die Partie gekippt ist, schon.

Was eine brauchbare Umwandlung wirklich braucht

  • Eine Möglichkeit, genau die Stellung herauszugreifen, die zählt — der Moment des Fehlers, die entscheidende Taktik, der kritische Zug — nicht nur die Ausgangsstellung.
  • Ein Diagramm, keinen bloßen FEN-String oder eine Zugliste, damit die Stellung sofort lesbar ist.
  • Korrekte Zugnotation unter dem Diagramm, idealerweise in der Sprache der Schüler:innen (deutsche und englische Notationskonventionen unterscheiden sich).
  • Ein sauberes, druckfertiges Layout — DIN A4, ohne Browser-Rahmen, ohne wasserzeichenbehaftete Screenshots.

Der praktische Ablauf

  1. Die Partie als .pgn-Datei exportieren oder herunterladen (jede größere Schach-Plattform unterstützt das direkt von der Partieseite aus).
  2. Die PGN-Datei bei einem Konverter hochladen, der Schachnotation wirklich versteht und nicht nur reinen Text — er muss die Züge nachspielen, um zu wissen, wie jede Stellung tatsächlich aussieht.
  3. Die Stellung(en) auswählen, die zum Diagramm werden sollen — das Werkzeug sollte zu jedem beliebigen Zug springen können, nicht nur zu Anfang oder Ende der Partie.
  4. Als PDF mit echten Brettdiagrammen exportieren, bei Bedarf mit separatem Lösungsblatt.

PuzzlePrint übernimmt das direkt: eine .pgn-Datei hochladen, die gewünschte Stellung auswählen (oder Schlüsselmomente vorschlagen lassen), und ein Übungsblatt mit echten Brettdiagrammen exportieren — farbig oder klassisch schwarz-weiß — plus optionalem Lösungsblatt mit den Folgezügen in algebraischer Notation.

Ein guter Anwendungsfall: Turnier-Nachbesprechung

Nach einer Turnierrunde wollen Trainer:innen ihren Spieler:innen oft eine einseitige Zusammenfassung des entscheidenden Fehlers geben — nicht das ganze Partieformular, nur die Stellung, an der es kippte, und was stattdessen richtig gewesen wäre. Ein PGN-zu-PDF-Workflow macht daraus eine Zwei-Minuten-Aufgabe statt Screenshot-und-Zuschneiden.

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